Lohnabrechnung Steuerberater
Lohnabrechnung Steuerberater

Lohnabrechnung vom Steuerberater: das spricht dafür

Es gibt gute Gründe, eine Entgeltabrechnung nicht selbst zu erstellen, sondern die Lohnabrechnung vom Steuerberater vornehmen zu lassen. In der Regel sind drei Faktoren ausschlaggebend, wenn ein Unternehmen die Gehaltsabrechnung verlagert: Fehlende technische Grundausstattung, die Komplexität der Lohnabrechnung sowie das eigene Personal ist zu teuer dafür.

Lohnabrechnung vom Steuerberater: Das Technik-Argument

Je nach Betrieb fehlt die nötige Grundausstattung oder Computeraffinität, die für eine Lohnabrechnung nach heutigen Anforderungen erforderlich ist. Sie sollten bedenken, dass Sie Ihre Meldungen an verschiedene Träger wie Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, statistische Ämter, Finanzinstitute sowie an Finanzämter übermitteln müssen. Sie brauchen selbstverständlich eine stabile Internetverbindung und einen Computer, der zum einen zuverlässig läuft und zum anderen so gut gesichert ist, dass Ihre Daten vor dem Zugriff Dritter geschützt sind.

Eine Lohn- und Gehaltsabrechnung ist inhaltlich komplex

Es ist nicht zu leugnen, dass eine Lohnabrechnung ein gewisses Maß an Fachwissen und Sorgfalt erfordert. Es gibt immer wieder gesetzliche Änderungen, die im Rahmen einer Gehaltsabrechnung zu berücksichtigen sind. Ein professionelles Lohnprogramm liefert die Neuerungen mit den jeweiligen Updates.

Dennoch sollten Sie allein schon zur Kontrolle der erstellten Abrechnungen über diese Änderungen Bescheid wissen. Kurzum: Sie müssen sich up to date halten und sollten bestenfalls regelmäßig eine Fortbildung zur Lohnbuchhaltung besuchen oder an professionellen Online-Schulungen teilnehmen.

Lohnabrechnung Steuerberater oder Fortbildung

Eigenes Personal zum Erstellen der Lohnabrechnung ist zu teuer

Um im eigenen Haus die Lohnbuchhaltung durchzuführen, benötigen sie qualifiziertes Personal. Es muss vertrauenswürdig und bereit sein, sich mit den ständig ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen zu beschäftigen. Zudem muss die Fachkraft in der Lage sein, die eigenen Grenzen zu erkennen und im Zweifel Rat einholen. Qualifizierte Mitarbeiter, die eine Gehaltsabrechnung erstellen können, kosten allerdings recht viel Geld. Insofern lohnt es sich, alternative Angebote für die Lohnabrechnung vom Steuerberater einzuholen und die Kosten miteinander zu vergleichen.

Was kostet eine Lohnabrechnung beim Steuerberater?

Die Lohnabrechnung bei einem Steuerberater ist weniger kostenintensiv, als man meinen könnte. Das gilt gerade für kleine Unternehmen. In Abhängigkeit von der Vereinbarung können die Kosten pro Kopf oder pauschal pro Monat vereinbart werden. Hier ein Richtwert: Eine einfache monatliche Abrechnung kostet für einen Mitarbeiter zwischen 15 und 20 € netto.

Wenn Sie aber ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitern haben, die alle von der Kanzlei eines Steuerberaters abgerechnet werden, würden Ihnen nach diesem Modell zwischen 3000 und 4000 € Kosten entstehen. Das heißt, Sie können entweder doch eine eigene Fachkraft einstellen , die neben der monatlichen Lohnabrechnung zudem noch andere Aufgaben übernehmen kann und somit unterm Strich günstiger wird. Oder Sie handeln mit Ihrem Steuerberater für die Entgeltabrechnung einen pauschalen Monatsbetrag aus, der ihnen entgegenkommt und mit dem auch er zufrieden ist.

Kann die Lohnabrechnung auch gesplittet werden?

Wenn Sie viele Arbeitnehmer beschäftigen, von denen ein Teil gleichbleibende Standardgehälter erhält und ein anderer Teil monatlich abweichende Auszahlungen, könnten Sie auf den Gedanken kommen, sich die Abrechnungsarbeiten für die Lohnabrechnung mit dem Steuerberater zu teilen.

In der Praxis ist das aber nicht möglich. Sie müssen am Ende des Monats die Meldungen zu den jeweiligen Stellen einliefern. Und das funktioniert nur, wenn alle Informationen gebündelt an einer Stelle liegen. Auch im Falle einer Betriebsprüfung haben Sie dann alle nötigen Daten beisammen und können diese zur Verfügung stellen. Ein professionelles Lohnabrechnungsprogramm hilft übrigens auch im Falle einer Betriebsprüfung. Mit dem sogenannten Modul „Betriebsprüfer Export“ haben Sie die relevanten Daten schnell zur Hand.

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